Man verhaftet Hauptmann Seydou Zada, ihn des Dorgenschmuggels beschuldigend, wo mehrere andere „Schützlinge“ Tchanga’s ebenfalls schmutzige Hände haben. Während Jahren haben diese Schmiergelder aus dem Drogenhandel quer durch die nigrische Sahara bezogen, Tchanga und Tandja natürlich stets ihre Anteile abliefernd. Diese Praxis wird von den militärischen Verantwortlichen einstimmig verurteilt, doch was können sie schon gegen „Tchangamanou“ ausrichten?
Die Armee gehört ihm und das Leben der Militärs hat für ihn keinerlei Wert. Um sich dessen zu vergewissern genügt es, den Luxus zu betrachten, in welchem er und seine Frauen „baden“, in funkelnagelneuen Fahrzeugen einherrollend, während die Soldaten unter den Schlägen der Gerechtigkeit fallen und seine übergeordneten Offiziere, welche seine Befehle ausführen, beschuldigt und verhaftet werden.
Das Duo Tandja-Tchanga benutzt heute Gelder aus dem Nationaltresor, um Kriegsmaterial zu kaufen, darunter unter anderem: mehrere MI-24 Helikopter russischer Fabrikation. Darüber hinaus hat er soeben ukrainische Piloten rekrutiert, um unsere Stützpunkte einzurammen. Ist es wirklich nötig daran zu erinnern, dass diese Helikopter im Tschetschenienkrieg eingesetzt wurden, in welchem Russland Tausende von Soldaten und Dutzende dieser Maschinen verloren. Im Sudan wurden sie 1995 im Süden des Landes und in den nubischen Bergen gegen den SPLA eingesetzt. Sie wollen den Niger in einen Krieg hineinziehen, für welchen die FAN nicht vorbereitet sind, und welchen der Niger nicht verdient.
Wir haben immer in einer gerechten Sprache gesprochen und den Staat von Tandja-Tchanga gewarnt, aber er scheint nicht zu hören.
Die politischen Parteien rufennach der Nationalversammlung zu einem gerechten Frieden auf, doch immer noch herrscht Sturheit.
Wir haben 30 militärische Gefangene freigelassen und der Stabschaf lässt für seinen Besuch beten, da er Angst vor einem Hinterhalt des MNJ hat.