lundi 16 juillet 2007

Tandja rekrutiert ukrainische Söldner

Der Niger ist in den Händen eines taubblinden Dikators, dessen Hass gegen einen Teil der Bevölkerung ihn zum Ausfall, zum Verbrechen treibt. Aus der Armee macht er ein persönliches Instrument, genau wie aus seinem Mitarbeiter Tchanga.

Man verhaftet Hauptmann Seydou Zada, ihn des Dorgenschmuggels beschuldigend, wo mehrere andere „Schützlinge“ Tchanga’s ebenfalls schmutzige Hände haben. Während Jahren haben diese Schmiergelder aus dem Drogenhandel quer durch die nigrische Sahara bezogen, Tchanga und Tandja natürlich stets ihre Anteile abliefernd. Diese Praxis wird von den militärischen Verantwortlichen einstimmig verurteilt, doch was können sie schon gegen „Tchangamanou“ ausrichten?

Die Armee gehört ihm und das Leben der Militärs hat für ihn keinerlei Wert. Um sich dessen zu vergewissern genügt es, den Luxus zu betrachten, in welchem er und seine Frauen „baden“, in funkelnagelneuen Fahrzeugen einherrollend, während die Soldaten unter den Schlägen der Gerechtigkeit fallen und seine übergeordneten Offiziere, welche seine Befehle ausführen, beschuldigt und verhaftet werden.

Das Duo Tandja-Tchanga benutzt heute Gelder aus dem Nationaltresor, um Kriegsmaterial zu kaufen, darunter unter anderem: mehrere MI-24 Helikopter russischer Fabrikation. Darüber hinaus hat er soeben ukrainische Piloten rekrutiert, um unsere Stützpunkte einzurammen. Ist es wirklich nötig daran zu erinnern, dass diese Helikopter im Tschetschenienkrieg eingesetzt wurden, in welchem Russland Tausende von Soldaten und Dutzende dieser Maschinen verloren. Im Sudan wurden sie 1995 im Süden des Landes und in den nubischen Bergen gegen den SPLA eingesetzt. Sie wollen den Niger in einen Krieg hineinziehen, für welchen die FAN nicht vorbereitet sind, und welchen der Niger nicht verdient.

Wir haben immer in einer gerechten Sprache gesprochen und den Staat von Tandja-Tchanga gewarnt, aber er scheint nicht zu hören.

Die politischen Parteien rufennach der Nationalversammlung zu einem gerechten Frieden auf, doch immer noch herrscht Sturheit.

Wir haben 30 militärische Gefangene freigelassen und der Stabschaf lässt für seinen Besuch beten, da er Angst vor einem Hinterhalt des MNJ hat.

Doch haben wir unsere Mobilität und unsere Fähigkeit, überall zuzuschlagen, bereits deminstriert.

Unerfahrene Militärs und Soldaten und Gefälligkeits-Generäle, welche das Kriegshandwerk schlecht verstehen, auszusenden, ist ein Fehler von Tandja und Tchanga, für welchen sie allein gerade stehen werden.

Die Verfassung des Niger findet sich durch dieses Regime täglich missachtet, also ist es nun am Volk, zu reagieren und „den Cäsar demjenigen zu reichen, dem er zusteht“.

Die Bewegung

Faschist: Tandja will das Drama von Tchintabaraden wiederholen

Faschist = wer seinem Umfeld eine willkürliche, diktatorische und gewalttätige Autorität aufzwingt (populäre Abkürzung: Fascho)

Der Präsident des Niger Tandja Mamadou ist nun ein einsamer Mann!

Seine nächsten Berater sagen über ihn, dass er unfähig ist, eine Meinung zu haben. Seine Meinung ist diejenige der am Vortag zuletzt angetroffenen Person. Jeder der ihnmanipulieren will, kann dies ohne jegliche Schwierigkeiten tun. Dies der Grund, weshalb Daouda Diallo, in welchen er sein ganzes Vertrauen investiert hat, zusammen mit Albadé Abouba und Ben Omar von der aktuellen Situation profitiert und sich sogar wünscht, dass diese anhält. Denn sie können daraus Profit ziehen. Die schwache Schulbildung des Präsidenten macht aus ihm ein tägliches Opfer dieser drei Giftschlangen.

Hat er schon vergessen, dass er der Ursprung der Entscheidungen war, die zum Massaker von Tchintabaraden führten, bei welchem mehr als 3'200 unschuldige Zivilisten durch die nigrische Armee getötet wurden? Diese Armee, die nach diesem Vorfall und der Rekapitulation der begangenen Verbrechen durch gewisse Offiziere (darunter Maliki Boureima) von der Nationalkonferenz beglückwünscht wurde? Sie haben die Gelegenheit gehabt, mehrere Zvilisten eigenhändig zu exekutieren. Dies ist das Szenario, das Tandja Landesweit wiederholen möchte. Da er selbst unfähig ist, mit der Waffe in der Hand in den Kampf zu ziehen wie es die würdigen Kämpfer für die Gerechtigkeit tun, ersucht er die angrenzenden Länder, ihm Luftunterstützung zu liefern, um die Stützpunkte des MNJ zu bombardieren. Er will, dass China ihm hilft, den Niger in ein Darfur zu verwandeln. Ja, er hat allerdings ein ziemlich „spezielles“ Programm.

Der Armee wird sich der Verrücktheit dieses Mannes allmählich bewusst, und der Gefahr, welcher er für die nationale Einheit darstellt. Ein blutrünstiger Besessener, der fähig ist, den Niger in einen Bürgerkrieg zu stürzen, aus dem keiner siegreich hervorgehen wird.

Die Bewegung

Für einen gerechten Frieden!

Der MNJ verfolgt aufmerksam alle Aufrufe zum Dialog und zum Frieden. Aber es wird keinen Frieden geben ohne Gerechtigkeit, und keinen Dialog ohne Anerkennung des MNJ.

Man sollte sich auch in Erinnerung rufen, dass wir sehr lange den Dialog propagiert haben, doch die herrschende Regierung des Niger tendiert dazu, zu vergessen, dass „die Geduld desLöwen keine Schwäche ist“.

Wir wollen keinen Krieg für den Niger und wir wollen auch keinen Völkermord für unsere Populationen!

Wir haben uns engagiert, um die Rechte des Volkes zu verteidigen, und dies werden wir zu jedem Preis tun, ohne die nationale Einheit zu opfern.

Die politische Klasse dagegen befindet sich mehr denn je mit der Verantwortung konfrontiert, die nigrischen Streitkräfte (Forces Armées Nigériennes, FAN) – welche beanspruchen, den Norden im Griff zu haben, die Sicherheit zu gewährleisten und die Bergbau-Unternehmen zu beschützen – zu besserem Verhalten zu bringen.

So kam es, dass gestern Abend – einmal mehr – ein Kommando von Kämpfern für die Gerechtigkeit das Bergbauquartier der Sonichar (Société Nigérienne du Charbon) in Tchirozérine angegriffen hat, wo ein grosser Zug der FAN seine eigenen Gesetze durchsetzt. Die Elemente des MNJ haben Stunden in diesem Bergbauquartier verbracht, um zum wiederholten Male daran zu erinnern, dass wir uns auch in die unwahrscheinlichsten Orte verschieben können – auch dorthin, wo die Armee für die Sicherheit sorgt.

Es sind keine menschlichen Verluste zu beklagen.

Wir sind Bürger des Niger, ob es Daouda Diallo passt oder nicht, und wir gedenken im Niger Recht und Ordnung wiederherzustellen.

Diese Gerechtigkeit beinhaltet unter anderem, dass in Maradi keine Bürger mehr verhungern, während sich Politiker „provokante“ Villas erbauen!

Auf dass alle Politiker, welche sich illegitim bereichert haben, sich eingestehen müssen, dass der Tag der Abrechnung naht!

Die Bewegung

Der Funke des Friedens

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 1:

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“

Die Bewegung der Nigerier für die Gerechtigkeit (Mouvement des Nigériens pour la Justice, MNJ) begrüsst den Aufruf zum Dialog, welcher von den Vertretern der Politischen Parteien des Niger (CNDP) lanciert wurde und mit den vordiktierten, von politisch visionslosen „Hofnarren“ vorgelesenen Rundfunk-Statements bricht.

Diese Parteien haben den Tod von 15 in Tezirzayt gefallenen Soladten bedauert, ebenso wie die Ermordung von 3 Greisen (ebenfalls in Tezirzayt), ohne jedoch zur Gerechtigkeit aufzurufen.

Auch wenn dieser Appell patriotisch ist muss festgestellt werden, dass sich die Chronologie der Ereignisse nicht berücksichtigt findet.

Zuerst waren da die Verbrechen von Tezirzayt, danach erst die Kommandooperation in Tezirzayt.

Das Leben eines jeden Nigeriers ist gleichwertig, auch das eines Soldaten!

Was diese Verbrechen betrifft: Ihre Urheber werden nicht unbestraft bleiben.

Was das internationale Recht bezüglich der Behandlung Gefangener betrifft, hat der MNJ bereits bewiesen, dass er dieses respektiert, indem er die schlimmsten Verwundeten freigelassen hat.

Dies ist die Vision, die kultiviert werden muss, soll die nationale Einheit gewahrt werden.

Der MNJ nimmt diesen Appell zur Kenntnis, welcher es dem Niger bestimmt erlauben wird, erneut den Pfad des Dialoges zu beschreiten.

Die Beweung

Der Tandja-Clan

Von wem werden wir regiert?

Die politischen Parteien und die Nationalversammlung rufen zum Dialog auf, und alles was Tandja und seiner „Clique“ einfällt, ist die Gründung einer Bewegung der Jungen Republikaner (Mouvement des Jeunes Républicains, MJR). Ihnen werden Rundfunk-Statements diktiert, die ohne nachzudenken, noch den Sinn und die Folgen abzusehen, „psalmodiert“ werden sollen.

Wenn es in Niger einen republikanischen Geist gibt, dann mit Sicherheit nicht um Präsident Tandja. Die flammenden Erklärungen dieser Jungen erscheinen uns lächerlich, sofern man uns nicht in eine Elfenbeinküste-ähnliche Situation bringen will.

Es erscheint uns, dass die Armee hinreichend ausgerüstet war, um uns zum Schweigen zu bringen, uns zu vernichten!

Die Regierung ist daran, nach fiktiven Alliierten des MNJ zu suchen, und von hochentwickelten Waffen in unseren Händen zu sprechen. Doch diese Waffen wurden den FAN-Soldaten abgenommen.

Benötigen Tandja und Tchanga die Unterstützung von Zivilisten aus irgendeiner Region?

Wollen sie das Elend dieser Jungen für ihre militärischen Zwecke ausnutzen, für Regierungs-Milizen?

Genügen die FAN-Einheiten dafür nicht?

Im MNJ ist man zuversichtlich in unser Engagement und in unseren Kampf, den wir führen.

Wir werden uns nicht von stupiden Manövern ablenken lassen.

Was sicher ist, ist dass der MNJ alle bekämpfen wird, die nicht dem Pfad der GERECHTIGKEIT folgen!

Unser Präsident gleicht „einem Esel, sich der trotz Schlägen nicht von der Stelle bewegt“.

Die Bewegung

Das China von Tandja

Der MNJ war stets gegen Geiselnahmen, insbesondere wenn es sich dabei um Ausländer handelt. Doch leider müssen wir feststellen, dass China in diesem Kampf, den wir zurzeit gegen das aktuelle Regime führen, eine mehr als wichtige Rolle spielt.

Hiermit halten wir fest, dass:

o der MNJ niemals die Implementierung eines Bergbau-Unternehmens in Ingall akzeptieren wird (Begründung: stark frequentiertes Weidegebiet, besonders für die Salzkur, etc.);

o der MNJ die willkürliche Vergabe von Schürf- und Abbaulizenzen verurteilt und wiederholt darauf hinweist, dass in der aktuellen Lage keinerlei Abbau-Aktivitäten möglich sind;

o die anlässlich der Kommandooperation in Tezirzayt sichergestellten Waffen alle aus chinesischer Fabrikation stammen;

o China die Eingeborenen nicht in den Bergbau integriert;

o Ousmane Tandja alias Gobir, Sohn von Larba, der kaufmännsiche Berater der nigrischen Botschaft in Peking und für die Vergabe von mehreren Lizenzen an die Chinesen verantwortlich ist;

  • China dem Präsidenten Tandja 30 Milliarden Francs CFA vorgeschossen hat, um die Uranvorkommen von Tiguidan Tessimt rasch im August 2007 ausbeuten zu können.


Wir schliessen daraus einmal mehr, dass die Familie Tandja aus dem Uran einen Familienbesitz macht, welchen wir jedoch nicht einfach hergeben werden!

Tandja enthüllt hiermit seine Persönlichkeit, denn jener, welcher sich seine Rechnungen von gewissen reichen MNSD-Anhängern (Balla Dan Sani...) bezahlen liess beweist heute, dass er sich vor seinem Abgang noch die Taschen füllen will – sozusagen, um seine Pensionierung vorzubereiten. Er benutzt seine „Adoptivsöhne“ als Mittel zu seinem eigenen Zweck. So ist auch Dan Daka, Ex-Gouverneur von Agadez anlässlich seiner Zuweisung durch die Plünderung von Haushaltsmaterial aufgefallen und gefällt sich heute als Financier des MJR (Mouvement des Jeunes „Patriotes“). Es war Staatsminister Albadé Abouba, der ihn überzeugt hat, in den MJR zu investieren. „Mikropolitik“.

Wir sind entschlossen, jeglicher Abbau von Bodenschätzen in dieser Region des Landes zu verhindern, sofern der Respekt gegenüber der darin lebenden Bevölkerung und ihrer Umwelt nicht durch lokale Beschlüsse gewährleistet ist! Auch wenn dies den Interessen der Präsidentenfamilie schadet.

Dem Niger (oder vielmehr Tandja) ist es freigestellt, seine Landparzellen zu verkaufen,doch haben wir auch das Recht, diesen „Tausch“ offenzulegen und anzuprangern, und die Pflicht, die territoriale Integrität des Landes sicherzustellen.

Die von China vorgeschossenen Geldsummen „schlummern“ in den Taschen des Präsidenten undseiner Mitarbeiter.

Der MNJ warnt die chinesischen Unternehmen. Wir raten zur unverzüglichen Einstellung jeglicher Abbau-Aktivitäten in der nördlichen Zone des Niger. Denn kein Ausländer wird sich in Sicherheit wähnen können, solange die Armee ihre Repressionen fortsetzt, damit die Plünderung der Ressourcen mit maximaler UNGERECHTIGKEIT weitergehen kann.

Wir bitten alle Länder, welche Angehörige im entsprechenden Gebiet haben und zwar mit dem Zweck der Schürfung oder Ausbeutung von Bodenschätzen (ausgenommen sind Entwicklungsprojekte), diese Personen zum Verlassen der Konfliktzonen (Norden, Süden,Westen und Osten des Niger) aufzufordern, und zwar zu ihrer eigenen Sicherheit.

Der MNJ hat nicht vor, Geiselnahmen zu praktizieren und noch vielweniger, Lösegeldforderungen zu stellen. Aber in seinen Prinzipien bleibt er unerbittlich. Man kann nicht gleichzeitig ein Volk ermorden und seine Ressourcen plündern!

Die Bewegung

Die Knechte eines Systems

Die Bewegung der Nigerier für die Gerechtigkeit (Mouvement des Nigériens pour la Justice, MNJ) hat seine territoriale Mobilität bewiesen. Wir haben einen eindringlichen Appell an die Bergbau-Unternehmen gerichtet, für die Ungerechtigkeit, die ein Teil der Nigerier erfährt, Verantwortung zu übernehmen.

Unser Angriff auf das Bergbau-Unternehmen Sonichar (Société Nigérienne du Charbon) hatte primär zum Ziel, diese Unternehmen zu warnen, deren Energieversorgung jederzeit unterbrochen werden kann!

Wir haben heute den Beweis, dass der Human-Resources-Chef der COMINAK, Abdou Bachir, in mehrere Fälle von Ungerechtigkeiten gegenüber den Eingeborenen verwickelt ist. Wir warnen ihn angesichts dieser Handhabung, welche leider zur Gewohnheit wurde, denn Jedwelcher, der diesem System zudient, welches wir bekämpfen, ist ebenfalls ein Feind des Volkes!

Wir sind entschlossen, Gerechtigkeit walten zu lassen, und alle Verantwortlichen, welche solchen Praktiken frönen, sollen wissen: Der Countdown läuft bereits, denn die Kämpfer für die Gerechtigkeit werden es nicht zulassen, dass einzelne Verantwortungsunfähige die Gerechtigkeit und die Gleichheit aller Nigerier behindern.

Wir gedenken nicht, das Beispiel von Samira und anderen Goldminen der Region Tillabéry zu kopieren, in welchen alle nicht der Region angehörigen Nigerier schlicht und einfach entlassen wurden. Diese Gerechtigkeit der zwei verschiedenen Massstäbe hat bewiesen, dass in Niger gewisse Regionen vor anderen bevorzugt werden.

Die Bewegung